Anleitung: BMI-Rechner
- Geben Sie Ihre Körpergröße in cm und Ihr Gewicht in kg ein – BMI und Einstufung erscheinen sofort.
- Auf der Farbskala sehen Sie, in welchem Bereich Ihr BMI liegt.
- Die Hauptanzeige nutzt die strengeren asiatischen Grenzwerte; die in Deutschland, Österreich und der Schweiz übliche Einstufung finden Sie im Feld WHO-Einstufung.
- Der angezeigte Gewichtsbereich entspricht einem BMI von 18,5 bis 22,9 bei Ihrer Größe. Nutzen Sie ihn als Orientierung für ein Zielgewicht.
- Wenn Sie Geschlecht und Bauchumfang angeben, prüft der Rechner zusätzlich, ob Ihr Bauchumfang erhöht ist.
BMI-Formel und Rechenbeispiel
Der BMI (Body-Mass-Index) ist das Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern.
BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m) ÷ Größe (m)
Beispiel: Bei 170 cm und 65 kg ergibt sich 65 ÷ (1,7 × 1,7) = 65 ÷ 2,89 = etwa 22,5. Das ist nach beiden Tabellen Normalgewicht. Bei gleicher Größe und 75 kg ergibt sich 75 ÷ 2,89 = etwa 26,0. Nach WHO ist das Übergewicht (Präadipositas), nach den asiatischen Grenzwerten bereits Adipositas Grad 1.
BMI-Tabelle: WHO-Einstufung und asiatische Grenzwerte
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird meist die Einteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet. Die Hauptanzeige dieses Rechners folgt dagegen den Leitlinien der Koreanischen Gesellschaft für Adipositasforschung (KSSO, 2022). Sie beruhen auf den Asien-Pazifik-Grenzwerten und sind strenger. Der Rechner zeigt beide Einstufungen an.
| BMI | WHO (in D-A-CH üblich) | Asiatische Grenzwerte (KSSO) |
|---|---|---|
| unter 18,5 | Untergewicht | Untergewicht |
| 18,5–22,9 | Normalgewicht | Normalgewicht |
| 23–24,9 | Normalgewicht | Vorstufe zur Adipositas |
| 25–29,9 | Übergewicht (Präadipositas) | Adipositas Grad 1 |
| 30–34,9 | Adipositas Grad I | Adipositas Grad 2 |
| 35 und mehr | Adipositas Grad II (ab 40: Grad III) | Adipositas Grad 3 (starke Adipositas) |
Die asiatischen Grenzwerte sind strenger, weil Menschen asiatischer Herkunft bei gleichem BMI häufig mehr Bauchfett haben und ein höheres Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck zeigen. Für die meisten Menschen in Europa ist die WHO-Einstufung der gängige Maßstab. Nach WHO gilt ein BMI von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht.
Bauchumfang: Grenzwerte für Bauchfett
Auch bei normalem BMI kann sich viel Fett am Bauch sammeln. Dieses Bauchfett gilt als besonders ungünstig für Herz und Stoffwechsel. Der Rechner verwendet die KSSO-Grenzwerte: Ab einem Bauchumfang von 90 cm bei Männern und 85 cm bei Frauen wird er als erhöht angezeigt.
In Europa sind andere Werte üblich (WHO/IDF): Ab 94 cm bei Männern und 80 cm bei Frauen gilt der Bauchumfang als erhöht, ab 102 cm bzw. 88 cm als deutlich erhöht. Vergleichen Sie Ihren Messwert daher auch mit diesen Grenzen.
So messen Sie richtig: Messen Sie entspannt nach dem Ausatmen, mit einem Maßband waagerecht auf halber Höhe zwischen dem untersten Rippenbogen und dem Beckenkamm. Messen Sie direkt auf der Haut und nicht über der Kleidung, damit das Ergebnis genauer wird.
Grenzen des BMI: Hier ist Vorsicht geboten
- Sehr muskulöse Menschen: Bei Sportlerinnen und Sportlern fällt der BMI wegen der Muskelmasse oft hoch aus, obwohl sie wenig Körperfett haben.
- Ältere Menschen: Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse ab. Der BMI kann dann normal sein, obwohl der Fettanteil hoch ist.
- Schwangere, Kinder und Jugendliche: Die Tabelle für Erwachsene gilt hier nicht. Bei Kindern und Jugendlichen wird der BMI mit alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilkurven bewertet. In Deutschland nutzt man dafür häufig die Referenzwerte nach Kromeyer-Hauschild.
Wenn Sie Ihre Körperzusammensetzung genauer kennen möchten, lassen Sie zusätzlich Ihren Körperfettanteil messen, zum Beispiel mit einer Bioimpedanzanalyse. Müssen Sie Gewichtseinheiten wie Pfund in Kilogramm umrechnen, hilft Ihnen der Gewichtsumrechner.