Anleitung: Memory-Spiel online
- Wählen Sie die Schwierigkeit: Leicht hat 12 Karten (6 Paare), Mittel 16 Karten (8 Paare) und Schwer 24 Karten (12 Paare).
- Tippen oder klicken Sie auf eine Karte, um ihr Bild zu sehen, und decken Sie dann eine zweite Karte auf – die beiden werden verglichen. Die Zeit läuft ab dem Moment, in dem Sie die erste Karte anklicken.
- Zeigen beide Karten dasselbe Bild, bleibt das Paar offen liegen. Andernfalls werden die Karten nach kurzer Zeit wieder umgedreht. Merken Sie sich die Positionen, um später die passenden Paare zu finden.
- Sobald alle Paare gefunden sind, endet das Spiel. Für jede Stufe wird Ihre Bestleistung gespeichert (zuerst zählen möglichst wenige Züge, bei Gleichstand die kürzere Zeit).
Spielregeln und Wertung beim Memory
Zwei Karten aufzudecken und zu vergleichen zählt als ein Zug. Bei 6 Paaren brauchen Sie selbst mit größtem Glück mindestens 6 Züge – je öfter Sie unbekannte Karten auf gut Glück umdrehen, desto mehr Züge werden es. Deshalb gilt: Je weniger Züge, desto besser das Ergebnis. Bei gleicher Zugzahl gewinnt die kürzere Zeit.
| Stufe | Karten | Mindestzüge | Richtwert |
|---|---|---|---|
| Leicht | 12 Karten (4 × 3) | 6 | höchstens 12 Züge |
| Mittel | 16 Karten (4 × 4) | 8 | höchstens 18 Züge |
| Schwer | 24 Karten (6 × 4) | 12 | höchstens 30 Züge |
Die Richtwerte sind eine Herausforderung, die Tooljip vorschlägt – keine offizielle Wertung. In den ersten Runden brauchen die meisten Spielerinnen und Spieler deutlich mehr Züge, das ist völlig normal.
Tipps für bessere Ergebnisse beim Memory
- Zuerst neue Karten aufdecken – Drehen Sie als erste Karte eine um, die Sie noch nicht gesehen haben. Kennen Sie deren Partner bereits, decken Sie ihn sofort auf. Wenn nicht, nehmen Sie auch als zweite Karte eine neue, um mehr Informationen zu sammeln.
- Positionen in Worte fassen – Kurze Merksätze wie „Apfel: erste Reihe ganz links“ oder „Hund: dritte Reihe in der Mitte“ bleiben deutlich länger im Gedächtnis.
- Das Feld aufteilen – Auf der Stufe Schwer hilft es, das Spielfeld gedanklich in eine linke und eine rechte Hälfte zu teilen und Bereich für Bereich abzuarbeiten. So geraten Sie weniger durcheinander.
- Nicht hetzen – Die Zahl der Züge wird vor der Zeit verglichen. Wer ruhig und konzentriert spielt, erzielt meist die besseren Ergebnisse.
Für wen eignet sich ein Gedächtnisspiel?
Beim Memory nutzen Sie das Arbeitsgedächtnis: Sie halten gerade gesehene Informationen kurz fest und setzen sie gleich wieder ein. Die Regeln sind so einfach, dass Kinder ebenso mitspielen können wie Großeltern, und eine Runde dauert nur wenige Minuten – ideal für eine kurze Denkpause zwischendurch.
Mit Kindern macht es Spaß, auf der Stufe Leicht die Bilder beim Umdrehen laut zu benennen. Wenn Sie beim Lernen oder Arbeiten Pausen einlegen, können Sie zum Beispiel in der 5-Minuten-Pause eines Pomodoro-Timers eine Runde spielen. Beachten Sie jedoch: Bessere Spielergebnisse bedeuten keine medizinisch nachgewiesene Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit. Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Gedächtnis machen, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.