Anleitung: QR-Code-Generator
- Wählen Sie die Art des QR-Codes: Link/Text, WLAN, Kontakt, E-Mail oder Telefon.
- Geben Sie den Inhalt ein – der QR-Code wird rechts in Echtzeit erzeugt. Testen Sie ihn gleich mit der Handykamera.
- Passen Sie bei Bedarf Farbe, Bildgröße und Fehlerkorrektur an. Für Drucksachen empfehlen wir 1024 px.
- Mit Als PNG speichern erhalten Sie eine Bilddatei; für Druckdesigns, die beliebig skaliert werden müssen, nutzen Sie Als SVG speichern.
QR-Code kostenlos erstellen – gibt es ein Ablaufdatum?
Ein QR-Code ist ein Bild, das den eingegebenen Inhalt (Link, Text usw.) direkt in ein Muster aus dunklen und hellen Punkten umwandelt. Die QR-Codes von Tooljip sind sogenannte „statische QR-Codes“: Der Inhalt steckt unmittelbar im Bild. Deshalb haben sie kein Ablaufdatum und bleiben lesbar, selbst wenn es Tooljip eines Tages nicht mehr geben sollte.
Manche kostenpflichtige Anbieter erzeugen dagegen „dynamische QR-Codes“: Im Code steckt eine kurze Zwischenadresse, die auf den eigentlichen Link weiterleitet. Das erlaubt zwar, das Ziel später zu ändern oder Scans zu zählen, doch endet das Abo, funktioniert der QR-Code unter Umständen nicht mehr. Für langlebige Drucksachen wie Flyer, Visitenkarten oder Speisekarten ist ein statischer QR-Code die sichere Wahl. Beachten Sie aber: Der enthaltene Link lässt sich nachträglich nicht ändern – scannen Sie den Code deshalb unbedingt vor dem Druck zur Kontrolle.
WLAN-QR-Code erstellen – so geht’s
Ob im Café, im Büro, in der Ferienwohnung oder zu Hause bei Besuch: Mit einem WLAN-QR-Code müssen Sie das Passwort nicht mehr diktieren. iPhones (ab iOS 11) und die meisten Android-Smartphones zeigen beim Scannen mit der normalen Kamera direkt die Meldung „Mit Netzwerk verbinden“ an.
- Wählen Sie als Art WLAN.
- Geben Sie den WLAN-Namen (SSID) und das Passwort exakt so ein, wie sie am Router (z. B. auf dem Aufkleber der FRITZ!Box) stehen – inklusive Groß- und Kleinschreibung.
- Als Verschlüsselung ist meist WPA/WPA2/WPA3 richtig. Bei einem offenen WLAN ohne Passwort wählen Sie „Keine“.
Ein WLAN-QR-Code enthält das Passwort im Klartext. Hängen Sie an öffentlich zugänglichen Orten daher am besten nur den QR-Code eines Gastnetzwerks aus. Brauchen Sie ein neues Passwort, erstellen Sie es mit dem Passwort-Generator – auf Wunsch ohne leicht verwechselbare Zeichen.
Fehlerkorrektur und Druckgröße
| Stufe | Ausgleichbare Beschädigung | Empfohlene Verwendung |
|---|---|---|
| L | ca. 7 % | QR-Codes auf Bildschirmen, sehr lange Inhalte |
| M | ca. 15 % | normale Drucksachen (Standard) |
| Q | ca. 25 % | Plakate im Freien, Aufkleber mit Kratzgefahr |
| H | ca. 30 % | wenn ein Logo in die Mitte gesetzt werden soll |
Je höher die Fehlerkorrektur, desto mehr Punkte enthält der Code und desto feiner wird das Muster bei gleicher Größe. Als Faustregel gilt: Auf Drucksachen sollte der Code mindestens 2 cm Kantenlänge haben, bei Plakaten, die aus der Ferne gescannt werden, etwa ein Zehntel des Scanabstands. Wenn Sie die Farben ändern, muss die QR-Farbe deutlich dunkler als der Hintergrund sein. Helle Codes auf dunklem Grund (invertiert) erkennen manche Apps nicht.
Ideen für den Einsatz
- Visitenkarte: Ein Kontakt-QR-Code speichert Name, Telefonnummer, E-Mail und Website mit einem Scan im Adressbuch.
- Gastronomie und Ferienwohnung: Link zur Online-Speisekarte oder WLAN-Zugang für Gäste.
- Flyer und Plakate: Link zur Anmeldung, zum Ticketshop oder zum Bewertungsprofil.
- Kundendienst: Telefon- oder E-Mail-QR-Code, damit Kundinnen und Kunden ohne Abtippen Kontakt aufnehmen.
Hinweis: Spezielle Zahlungscodes wie der GiroCode (EPC-QR) oder der QR-Code der Schweizer QR-Rechnung folgen eigenen Formatvorgaben und werden mit diesem Tool nicht erzeugt.