Anleitung: Bildgröße ändern
- Ziehen Sie die Fotos, deren Größe Sie ändern möchten, in das Feld oben. Sie können mehrere Bilder auf einmal hinzufügen.
- Wählen Sie unter Häufige Formate ein Format für Instagram, YouTube-Thumbnails oder Passbilder, oder geben Sie Breite und Höhe in Pixel selbst ein. Geben Sie nur einen Wert an, wird der andere aus dem Seitenverhältnis des Originals berechnet.
- Möchten Sie Fotos einfach um einen bestimmten Anteil verkleinern, stellen Sie die Einheit auf Prozent (%) um und nutzen den Schieberegler.
- Klicken Sie auf Größe ändern und laden Sie die Bilder über die Schaltfläche unter der Vorschau oder mit Alle als ZIP herunterladen herunter.
Fotos verkleinern: Pixel und Dateigröße
Die Größe eines Bildes wird als Breite × Höhe in Pixel angegeben. Ein Foto mit 4000 × 3000 Pixel hat 12 Millionen Pixel (12 Megapixel). Verkleinern Sie es auf 2000 Pixel Breite, ergibt das 2000 × 1500 = 3 Millionen Pixel – also nur noch ein Viertel der Pixel. Die Dateigröße sinkt meist in einem ähnlichen Verhältnis.
Für die Anzeige auf Monitor oder Smartphone reichen 1920 Pixel Breite in der Regel aus. Bilder in Blogartikeln oder auf Websites wirken mit 800 bis 1200 Pixel Breite meist scharf genug. Ist die Datei nach dem Verkleinern immer noch zu groß, passen Sie die Qualität mit Bild komprimieren an.
Bildgrößen für Instagram, YouTube und Passbilder
| Verwendung | Größe in Pixel | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Instagram-Beitrag quadratisch | 1080 × 1080 | 1:1 |
| Instagram-Beitrag hochkant | 1080 × 1350 | 4:5 |
| YouTube-Thumbnail | 1280 × 720 | 16:9 |
| Full-HD-Hintergrundbild | 1920 × 1080 | 16:9 |
| Foto 3 × 4 cm, 300 dpi | 354 × 472 | 3:4 |
| Passbild 3,5 × 4,5 cm, 300 dpi | 413 × 531 | 7:9 |
Zentimeter rechnen Sie mit der Formel Pixel = cm ÷ 2,54 × dpi in Pixel um. Für den Druck gelten üblicherweise 300 dpi, 3 cm entsprechen also 3 ÷ 2,54 × 300 ≈ 354 Pixel. Das Format 35 × 45 mm ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Standardmaß für Pass- und Ausweisfotos. Schreibt die empfangende Stelle eine bestimmte Pixelgröße oder Dateigröße vor, hat diese Vorgabe Vorrang.
Seitenverhältnis beibehalten, zuschneiden oder strecken?
- Seitenverhältnis beibehalten (einpassen) – Das Bild wird im Originalverhältnis so verkleinert, dass es in den angegebenen Rahmen aus Breite und Höhe passt. Nichts wird abgeschnitten oder verzerrt, eine Seite kann aber kleiner ausfallen als eingegeben.
- Passend mittig zuschneiden – Das Ergebnis hat exakt die eingegebene Größe; überstehende Bereiche werden von der Mitte aus abgeschnitten. Ideal für feste Formate wie quadratische Beiträge oder Passbilder.
- Exakt strecken – Das Seitenverhältnis wird ignoriert und das Bild auf die eingegebene Größe gebracht. Weicht das Verhältnis vom Original ab, wirken Gesichter breit oder in die Länge gezogen.
Wenn Sie kleine Fotos vergrößern, wird das Ergebnis unscharf, denn fehlende Bildinformationen lassen sich nicht erzeugen. Verkleinern Sie daher besser vom größten verfügbaren Original aus.
Welches Speicherformat ist das richtige?
- JPG – eignet sich für Fotos und erzeugt kleine Dateien. Mit dem Regler Qualität steuern Sie das Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße; 80–90 % sind meist ein guter Kompromiss.
- PNG – speichert verlustfrei und unterstützt Transparenz. Gut für Grafiken, Screenshots und Logos, bei Fotos aber oft deutlich größer.
- WEBP – modernes Format mit kleinen Dateien bei guter Qualität, ideal für Websites. Ältere Programme können es eventuell nicht öffnen.
Mit Wie Original bleibt das Ausgangsformat erhalten, soweit der Browser es speichern kann.
Hinweis zu Passbildern für Ausweisdokumente
Mit diesem Werkzeug bringen Sie ein Foto auf die richtige Pixelgröße. Für amtliche Dokumente gelten aber zusätzliche Regeln, etwa zu Kopfgröße, Blickrichtung, Hintergrund und Beleuchtung. In Deutschland werden Passbilder für Personalausweis und Reisepass seit Mai 2025 grundsätzlich digital über zertifizierte Fotodienstleister oder direkt in der Behörde erstellt. Für Bewerbungen, Vereinsausweise oder Online-Formulare können Sie selbst zugeschnittene Fotos dagegen meist problemlos verwenden.