Anleitung: Bildformat umwandeln (PNG, JPG, WEBP)
- Ziehen Sie die Bilder, die Sie umwandeln möchten, in den Bereich oben oder klicken Sie darauf, um sie auszuwählen. Sie können mehrere Bilder auf einmal hinzufügen.
- Wählen Sie das Zielformat (JPG, PNG oder WEBP). Bei JPG und WEBP können Sie zusätzlich die Qualität einstellen.
- Wenn Sie ein Bild mit transparentem Hintergrund (z. B. PNG) in JPG umwandeln, werden die transparenten Bereiche mit der Hintergrundfarbe gefüllt. Standard ist Weiß.
- Laden Sie die Dateien einzeln über die Schaltfläche Speichern herunter oder alle zusammen mit Alle als ZIP herunterladen.
PNG, JPG und WEBP: Unterschiede und wann Sie welches Format nutzen
| Format | Komprimierung | Transparenz | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| JPG (JPEG) | verlustbehaftet | nicht unterstützt | Fotos, Kamerabilder, Produktfotos im Onlineshop |
| PNG | verlustfrei | unterstützt | Logos, Icons, Screenshots, Bilder mit viel Text |
| WEBP | verlustbehaftet und verlustfrei | unterstützt | Bilder für Websites (bei gleicher Qualität kleiner als JPG) |
Für Fotos bietet JPG das beste Verhältnis von Dateigröße zu Qualität. Bei Bildern, in denen Schrift oder Linien scharf bleiben müssen, ist PNG im Vorteil. WEBP wurde von Google entwickelt und wird von allen aktuellen Browsern unterstützt – manche ältere Programme sowie einige Behördenportale oder Bewerbungsformulare akzeptieren WEBP-Dateien beim Hochladen aber nicht.
Wann Sie WEBP in JPG umwandeln sollten
Wenn Sie Bilder aus dem Internet speichern, haben sie häufig die Endung .webp. In der Fotos-App von Windows oder auf aktuellen Smartphones lassen sie sich problemlos öffnen. Ältere Bildbearbeitungsprogramme, Upload-Formulare mancher Onlineshops und Behörden oder Office-Programme erkennen WEBP jedoch oft nicht und melden „Dateiformat wird nicht unterstützt“. Wandeln Sie das Bild in JPG um, lässt es sich praktisch überall öffnen.
Umgekehrt lohnt sich WEBP für Fotos, die Sie auf Ihrem Blog oder Ihrer Website veröffentlichen: Bei gleicher Qualität sind die Dateien kleiner, und die Seite lädt schneller. Wenn Sie die Dateigröße noch weiter verringern möchten, reduzieren Sie zusätzlich die Auflösung mit Bildgröße verkleinern.
Verliert ein Bild an Qualität, wenn ich PNG in JPG umwandle?
JPG komprimiert verlustbehaftet, das Ergebnis ist also theoretisch nicht exakt identisch mit dem Original. Stellen Sie die Qualität jedoch auf 90 % oder höher ein, ist bei Fotos mit bloßem Auge kaum ein Unterschied zu erkennen. Bei Screenshots mit viel Text oder feinen Linien können um die Buchstaben herum unscharfe Ränder entstehen – hier bleiben Sie besser bei PNG oder WEBP.
Eine Umwandlung von JPG in PNG stellt verlorene Qualität nicht wieder her. Informationen, die bei der JPG-Komprimierung verloren gegangen sind, kommen nicht zurück; oft wird die Datei sogar nur größer. Solange Sie keinen transparenten Hintergrund brauchen, ist es nicht nötig, JPG in PNG umzuwandeln.
Qualitätsregler und Hintergrundfarbe richtig einstellen
- Qualität: Der Regler reicht von 40 % bis 100 % und gilt für JPG und WEBP. Der Standardwert von 92 % ist für die meisten Fotos ein guter Kompromiss. Niedrigere Werte ergeben kleinere Dateien, können aber sichtbare Artefakte erzeugen.
- Hintergrundfarbe: JPG kennt keine Transparenz. Transparente Bereiche, etwa bei Logos im PNG-Format, werden daher mit der gewählten Farbe gefüllt. Weiß passt für die meisten Dokumente und Formulare; wählen Sie eine andere Farbe, wenn das Bild später auf farbigem Hintergrund erscheint.
- Transparenz erhalten: Soll der Hintergrund durchsichtig bleiben, wählen Sie PNG oder WEBP als Zielformat.