Anleitung: Bilder komprimieren
- Ziehen Sie Ihre Fotos in das Feld oben oder klicken Sie darauf, um Dateien auszuwählen. Sie können mehrere Bilder gleichzeitig markieren.
- Stellen Sie die Qualität ein. Bei 70–80 % ist kaum ein Unterschied zu sehen, die Datei wird aber deutlich kleiner.
- Bei hochauflösenden Bildern, etwa Smartphone-Fotos, setzen Sie die maximale Breite/Höhe auf etwa 1920 px – das spart besonders viel Speicherplatz.
- Jede Änderung der Einstellungen startet die Komprimierung automatisch neu. Prüfen Sie das Ergebnis und speichern Sie einzelne Bilder oder alle über Alle herunterladen.
So wird die Dateigröße eines Fotos kleiner
Die Größe einer Bilddatei hängt vor allem von zwei Dingen ab: der Auflösung (Breite × Höhe in Pixeln) und der Komprimierungsqualität. Aktuelle Smartphone-Fotos haben oft 4000 × 3000 px oder mehr und sind damit 3–8 MB groß. Für die Anzeige im Web, in E-Mails oder in Messengern wie WhatsApp reichen dagegen 1920 px völlig aus. Halbiert man die Auflösung, sinkt die Pixelzahl auf ein Viertel – und die Datei schrumpft entsprechend stark.
JPG und WEBP arbeiten mit verlustbehafteter Komprimierung: Details, die das menschliche Auge kaum wahrnimmt, werden weggelassen. Je niedriger der Qualitätswert, desto kleiner die Datei. Wird er jedoch zu stark gesenkt, entstehen sichtbare Artefakte und Kanten wirken verwaschen.
Empfohlene Einstellungen nach Verwendungszweck
| Zweck | Max. Größe | Qualität | Format |
|---|---|---|---|
| Blog, Website, Onlineshop-Produktbilder | 1280–1920 px | 75–80 % | JPG oder WEBP |
| E-Mail- und Messenger-Anhänge | 1920 px | 70 % | JPG |
| Uploads mit Größenlimit (z. B. 1 MB) | 1280 px | 60–70 % | JPG |
| Bewerbungs- und Profilfoto | 800 px | 85 % | JPG |
| Screenshots, Logos (transparenter Hintergrund) | Original | 85 % | WEBP oder Originalformat |
Foto unter 1 MB oder unter 500 KB verkleinern
Bewerbungsportale, Online-Anträge bei Behörden oder Upload-Formulare von Hochschulen begrenzen oft die Dateigröße. Mit folgender Reihenfolge erreichen Sie das Limit bei möglichst geringem Qualitätsverlust:
- Komprimieren Sie zuerst mit max. Breite/Höhe 1920 px und 75 % Qualität. Die meisten Smartphone-Fotos liegen danach unter 1 MB.
- Ist die Datei noch zu groß, reduzieren Sie die maximale Größe auf 1280 px. Eine geringere Auflösung fällt meist weniger auf als ein stark abgesenkter Qualitätswert.
- Bei strengeren Vorgaben wie unter 500 KB senken Sie die Qualität auf 60–65 % und belassen das Format bei JPG.
- Sind feste Pixelmaße vorgeschrieben, etwa bei einem Bewerbungsfoto, passen Sie die Abmessungen zuerst mit Bildgröße ändern an und verringern danach hier nur noch die Dateigröße.
In der Ergebnisliste sehen Sie sofort die Größe vor und nach der Komprimierung sowie die prozentuale Ersparnis. Liegt ein Bild noch über dem Limit, ändern Sie einfach die Einstellungen und prüfen erneut.
Worauf Sie beim Komprimieren von PNG-Bildern achten sollten
PNG speichert Bilder verlustfrei und ist deshalb bei Fotos oft um ein Vielfaches größer als JPG. Schon das Speichern als JPG oder WEBP verkleinert ein Foto erheblich. Beachten Sie aber: JPG unterstützt keine Transparenz – transparente Bereiche werden weiß. Soll der transparente Hintergrund erhalten bleiben, wählen Sie WEBP.
Speichern Sie ein PNG im Originalformat, wird es nur kleiner, wenn Sie gleichzeitig die Auflösung reduzieren. Ist das Ergebnis größer als das Original, verwenden Sie besser die Originaldatei – das Tool weist Sie in diesem Fall eigens darauf hin.