URL Encoder & Decoder (Umlaute und Sonderzeichen)

Machen Sie schwer lesbare Adressen wie M%C3%BCnchen wieder lesbar, oder kodieren Sie Umlaute und Sonderzeichen so, dass Sie sie in einer URL verwenden können. Die Parameter der Adresse werden übersichtlich in einer Tabelle angezeigt.

Richtung
Dekodier-Option

URL-Struktur analysieren

ParameterWert (dekodiert)

Anleitung: URL Encoder / Decoder

  1. Wählen Sie die Richtung. Wenn Sie eine unlesbare Adresse lesen möchten, wählen Sie „Dekodieren“. Wenn Sie Text für eine URL umwandeln möchten, wählen Sie „Kodieren“.
  2. Fügen Sie eine Adresse oder einen Text in das Eingabefeld ein. Das Ergebnis erscheint sofort.
  3. Beim Kodieren wählen Sie „Einzelner Wert“ für einen Suchbegriff oder einen Parameterwert und „Ganze Adresse“ für eine vollständige URL.
  4. Geben Sie unten unter URL-Struktur analysieren eine Adresse ein. Domain, Pfad und Parameter werden dann in einer Tabelle aufgeschlüsselt.

Was ist URL-Kodierung (Prozentkodierung)?

In Internetadressen (URLs) sind nur lateinische Buchstaben, Ziffern und einige Sonderzeichen erlaubt. Umlaute wie ä, ö und ü, das ß, Leerzeichen und Zeichen wie & werden deshalb zuerst in UTF-8-Bytes umgewandelt. Jedes Byte wird dann als % mit zwei Hexadezimalziffern geschrieben. Dieses Verfahren heißt URL-Kodierung oder Prozentkodierung (englisch: percent-encoding).

ZeichenKodiert
Leerzeichen%20 (in der Query auch +)
&%26
ä%C3%A4 (UTF-8, 2 Bytes)
ü%C3%BC
ß%C3%9F
€%E2%82%AC (UTF-8, 3 Bytes)

Ein einzelner Umlaut wird also zu sechs Zeichen, das Euro-Zeichen sogar zu neun. Deshalb werden kopierte Adressen mit Umlauten schnell lang und schwer lesbar, zum Beispiel M%C3%BCnchen statt „München“.

Unterschied zwischen encodeURIComponent und encodeURI

encodeURIComponent kodiert auch Zeichen, die die Struktur einer Adresse bilden, etwa / ? & = #. Verwenden Sie diese Variante für einen einzelnen Parameterwert wie einen Suchbegriff. Nur so wird ein & im Wert nicht fälschlich als Beginn des nächsten Parameters gelesen.

encodeURI lässt die Strukturzeichen unverändert und kodiert nur Umlaute, Leerzeichen und andere unzulässige Zeichen. Sie eignet sich, um eine vollständige Adresse sicher zu machen.

  • Einzelner Wert: Müller&Söhne → M%C3%BCller%26S%C3%B6hne
  • Ganze Adresse: https://a.de/?q=Köln → https://a.de/?q=K%C3%B6ln

Was tun, wenn eine URL mit Umlauten unlesbar aussieht?

In der Adresszeile des Browsers erscheinen Umlaute meist ganz normal. Fügen Sie dieselbe Adresse aber in einen Messenger, eine E-Mail oder ein Dokument ein, steht dort oft eine Adresse voller %-Zeichen. Die Adresse ist trotzdem korrekt und lässt sich ganz normal öffnen. Nur wenn Sie den Inhalt lesen möchten, müssen Sie sie mit diesem Tool dekodieren.

Erscheinen nach dem Dekodieren Zeichen wie �, stammt die Adresse vermutlich von einer älteren Website, die nicht UTF-8, sondern ISO-8859-1 bzw. Windows-1252 verwendet. Dort wird ein ü zum Beispiel als %FC statt %C3%BC kodiert. Sind einzelne %-Sequenzen abgeschnitten, dekodiert das Tool alles, was möglich ist. Den Rest lässt es unverändert und weist Sie darauf hin.

Typische Anwendungsfälle

  • Links lesbar machen: Suchanfragen oder Shop-Links mit Umlauten aus Chats und E-Mails entschlüsseln.
  • Links selbst bauen: Suchbegriffe, Namen oder Adressen mit Sonderzeichen sicher in eine URL einsetzen, zum Beispiel für Newsletter oder Tracking-Parameter (utm_source, utm_campaign).
  • Fehlersuche: Die URL-Struktur zeigt, welche Parameter eine Adresse wirklich enthält und welchen Wert sie dekodiert haben.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird beim Dekodieren ein + zu einem Leerzeichen?
Bei Suchbegriffen, die über Webformulare gesendet werden, werden Leerzeichen üblicherweise als + geschrieben. Wenn Sie ein echtes Pluszeichen behalten möchten, deaktivieren Sie die Option „+ als Leerzeichen behandeln“.
Was passiert, wenn eine URL doppelt kodiert wird?
Das %-Zeichen wird selbst noch einmal zu %25 kodiert. Aus %C3%BC wird dann zum Beispiel %25C3%25BC. Wenn Sie eine solche Adresse zweimal dekodieren, erhalten Sie wieder das Original.
Was ist der Unterschied zwischen URL-Kodierung und Base64?
Bei der URL-Kodierung werden nur die Zeichen, die in Adressen nicht erlaubt sind, als %XX geschrieben. Base64 stellt dagegen die gesamten Daten mit 64 Zeichen neu dar. Für Base64 nutzen Sie das Tool Base64 kodieren.
Werden eingegebene Adressen gespeichert oder aufgerufen?
Nein. Das Umwandeln und die Analyse finden nur als Textverarbeitung in Ihrem Browser statt. Die Adresse wird weder aufgerufen noch an einen Server gesendet.
Wird ein Leerzeichen als %20 oder als + kodiert?
Im Pfad einer Adresse wird %20 verwendet. In Query-Werten wie Suchbegriffen ist nach Art der Webformulare auch + üblich. Da %20 aber überall als Leerzeichen gelesen wird, ist %20 die sicherere Wahl.
Warum sieht ein ü in alten Links anders aus als %C3%BC?
Ältere Websites verwenden teilweise ISO-8859-1 statt UTF-8. Dort wird ein ü als %FC kodiert. Dieses Tool dekodiert nach UTF-8, deshalb kann eine solche Sequenz als ungültig erkannt und unverändert gelassen werden.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-06